Unser Weg zur Zusammenarbeit im Projektkontext

Unser Weg zur Zusammenarbeit Online-Office Ausschnitt von Co³Learn, Screenshot mit Genehmigung von Gathertown erstellt. CC-BY-NC-ND (4.0) Scrum in Hochschulprojekten. Fotos Klausurtagung Co³Learn. Fotografin Julika Moos Aus dem virtuellen Raum ins echte Miteinander Scrum in Hochschulprojekten – Zwischen Regelwerk & Realität Teamkultur als Erfolgsfaktor Die Zusammenarbeit im Projekt ist bewusst digital und agil ausgerichtet. Wir nutzen diese Prinzipien so, dass sie unsere Prozesse unterstützen. Deshalb sehen wir uns seit Beginn jeden Morgen virtuell und alle paar Wochen für eine intensive Zusammenarbeit auch vor Ort an einem der Verbundstandorte. Wir sind mit rein digitaler Zusammenarbeit gestartet und haben uns erst nach über einem halben Jahr das erste Mal in Präsenz getroffen. Unser virtuelles Büro hat sich mit der Zeit weiterentwickelt. Jede*r kann ihren oder seinen Arbeitsplatz hier individuell gestalten und andere Teammitglieder direkt an deren Schreibtisch besuchen, wenn es etwas zu besprechen gibt. Wir haben unterschiedliches ausprobiert, auch mal umgestaltet und arbeiten nun in Gathertown zusammen. Scrum hat eigentlich feste Vorgaben und Abläufe. Über die Zeit haben wir die für uns effektivsten mitgenommen und das weggelassen, was nicht passt. Geblieben sind Dailys (tägliche kurze Treffen), Retros (Retrospektive: Reflexion der Zusammenarbeit) und uns in regelmäßigen Abständen mit den Product Ownern (vertreten die Interessen der Stakeholder) zu treffen. Jedoch sind die Abstände der Treffen größer geworden und die Strukturen in Retros und Dailys offener, so dass wir sowohl Zeit für Zwischenmenschliches und langfristige Planung als auch aktuelle Herausforderungen haben. Wir haben auch einen Beitrag im HFD Dossier „Digitale Kollaboration“ zu unserer Arbeitsweise mit Scrum veröffentlicht. Eine gute Arbeitsatmosphäre ist uns wichtig, so können wir auch gute Ergebnisse schaffen. Deshalb haben wir insbesondere ab Anfang des Projektes viel Zeit in unsere Entwicklung, die Anpassung von Strukturen und den Austausch gesteckt. Dies war vor allem durch die Unterstützung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre möglich, an die an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön geht. Hierdurch konnten wir intensive Präsenztage der Zusammenarbeit in Wolfenbüttel, Walsrode und Bad Harzburg umsetzen.

Neues wagen & eigene Wege gehen

Neues wagen und eigene Wege gehen Niedersachsenweite Großveranstaltung Unser „Festival of Digital Connections“ für Studierende haben wir mit 39 Programmpunkten, verschiedenen Influencer*innen aus dem Bereich „Lernen und Studieren“, Gaming Area, Smoothie Bar, Donut Station, VR-Station, Tool-Messe, Sportprogramm, Hygienekonzept und 2 Kisten (ca. 36 Kilo) Bananen ausgerichtet. Es haben ca. 200 Studierende aus ganz Niedersachsen an dem zweitägigen Festival 2022 teilgenommen. Ausgefallene Werbeaktion Für ein digitales Produkt haben wir analog geworben: Es entstand eine Postkarte zur Academic Cloud, die Universitätsangehörige über das Projekt verschicken konnten. Die Academic Cloud stellt kuratierte und lizenzierte digitale Tools sowie Anwendungen für Forschung, Lehre, Lernen und Arbeit bereit. Diese Services können Lehrende, Studierende und Mitarbeitende an Universitäten, Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Niedersachsen sowie darüber hinaus nutzen. Veranstaltung mit verschiedensten Perspektiven  Lehrende, Studierende und zwei Coaches aus dem Wirtschaftsbereich setzten sich im Workshop „Warum Gruppen stolpern – und wie sie wieder aufstehen“ gemeinsam mit dem Scheitern von Gruppenarbeiten auseinander. Im Umkehrschluss erarbeiteten sie, welche Stolpersteine präventiv aus dem Weg geräumt werden können. Angebote mit hoher Reichweite Mit verschiedenen Beiträgen aus dem Themenbereich Digitale Kollaboration haben wir das gleichnamige Dossier beim Hochschulforum Digitalisierung gefüllt. Gleichzeitig haben wir im Academic Cloud Hub einen eigenen Space für den Austausch in diesem Themenbereich aufgebaut. Diese Plattform ermöglicht es Lehrenden, sich deutschlandweit zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an neuen Konzepten zu arbeiten. Weiterentwicklung eines Lernmanagement-System für mehr Zusammenarbeit im Studium Um Kommunikation, Kooperation und Kollaboration unter Studierenden zu fördern, haben wir das Forum in Stud.IP (Lernmanagement-System, LMS) mit einer modernen Oberfläche und neuen Funktionen ausgestattet. Die neue Infrastruktur sowie ein überarbeitetes Nutzungskonzept verbessern die Usability und fördern den Austausch in Lehrveranstaltungen sowie darüber hinaus. Diese Bausteine stärken damit das Lernmanagement-System mit Blick auf die Unterstützung der Zusammenarbeit unter Studierenden.

Hochschulübergreifend von Tools profitieren

Hochschulübergreifend von Tools profitieren Das Projekt Co³Learn verfolgt eine klare Vision. Wir baten OpenAI GPT-4o, diese in Form eines Gedichts zu formulieren, und erhielten ein Sonett über frische, neue Bildung. Im Rahmen unserer Toolauswahl schickten wir auch Personas auf eine Customer Journey. Erkennen Sie sich in einem dieser beiden Lehrenden wieder? Im Rahmen unserer Bedarfserhebung fragten wir u.a. Lehrende, welche digitalen Tools und Anwendungen sie für die Zusammenarbeit mit Studierenden hilfreich finden. Das sagen Lehrende: Bei der Auswahl der Tools arbeiteten wir auch auf Prozess-Ebene: Wie kommt man eigentlich zu der konkreten Entscheidung, ein bestimmtes Tool zu lizenzieren, oder eben nicht? Hier ein Ablauf als Beispiel: Tatsächlich hat das Projekt Co³Learn nicht nur digitale Tools an den beteiligten Universitäten bereitgestellt, sondern hat diese für die eigene standortübergreifende Arbeit auch selbst genutzt. Hier ein paar Perspektiven aus dem Team auf unseren Alltag mit Tools:

Entdecken im Fokus

Entdecken im Fokus Entdeckungen Die Academic Cloud Niedersachsen, Stand 04-2025. Selbst erstellte Collage aus Screenshots der Academic Cloud Seite mit Genehmigung der GWDG. CC-BY-NC-ND (4.0). https://www.co3learn.de/wp-content/uploads/2025/09/Animationsfilm_Co3Learn_UE_Version.mp4 Create Your Future. Verbundprojekt Co³Learn, 2025.Emily Brockmann, CC-BY-NC-ND (4.0). Gif-Collage zur Entwicklung der Website des Verbundprojekts. CC-BY-NC-ND (4.0). Verschiedene Plakate für Veranstaltungen des Verbundprojekts als Collage. CC-BY-NC-ND (4.0). Verschiedene Materialien des Verbundprojekts als Collage. CC-BY-NC-ND (4.0). Verschiedene Fotos des Festival of Digital Connections 2022 als Collage. CC-BY-NC-ND (4.0). Verschiedene Illustrationen des Verbundprojekts als Collage. CC-BY-NC-ND (4.0). Die Stud.IP Toolbox der Technischen Universität Braunschweig, Stand 04-2025. Selbst erstellter Screenshot. CC-BY-NC-ND (4.0). Selbst erstelltes Bingospiel zum Kennenlernen und Einsatz in der Lehrveranstaltung des Verbundprojekts. CC-BY-NC-ND (4.0). https://www.co3learn.de/wp-content/uploads/2025/09/10_Video_Instagramkanal.mp4 Überblick über Angebot des Instagram-Kanals des Verbundprojekts Co³Learn, Stand 08-2024. CC-BY-NC-ND (4.0).

Abschlussbericht – Lootboxen

Unser Projektrückblick Unser Projektrückblick Lassen Sie sich überraschen! Statt klassischer Texte präsentieren wir unseren Projektrückblick in Form von Lootboxen. Jede Box gibt Einblicke in Erfahrungen, Highlights und Erkenntnisse, die unseren gemeinsamen Weg durch das Projekt widerspiegeln. Beim Stöbern lassen sich unterschiedliche Facetten entdecken, die die Vielfalt unserer Arbeit zeigen. So entsteht ein lebendiger Einblick, der zum neugierigen Erkunden einlädt.